Aktuell

System-Integrierte Intelligenz: Virtueller Austausch auf der SysInt 2020

 
2012 ins Leben gerufen, fand die 5. Auflage der International Conference on System-Integrated Intelligence (SysInt) vom 11. bis 13. November 2020 wegen der COVID-19-Pandemie online statt. Das Forum für Wissenschaft und Industrie beschäftigt sich mit neuesten Innovationen und Praktiken im Bereich der systemintegrierten Intelligenz und ist eine Kooperationsveranstaltung der Universitäten Bremen, Hannover und Paderborn, LogDynamics ist einer der Mitveranstalter und hat die diesjährige Konferenz ausgerichtet. Der inhaltliche Fokus lag auf der Integration neuer intelligenter Funktionalitäten in Materialien, Komponenten, Systeme und Produkte. 
 
Das Programm umfasste 58 wissenschaftliche Vorträge, drei Key Note Speeches und drei virtuelle Führungen die das breite inhaltliche und methodische Spektrum der aktuellen Forschung im Bereich des systemintegrierten Intelligenz eindrucksvoll dokumentierten. Zwei Beiträge wurden ausgezeichnet: Der Best Paper Award ging an Jhohan Chavez Vega, Philipp Schorr, Tobias Kaufhold, Klaus Zimmermann, Lena Zentner, Valter Böhm für das Paper „Influence of Elastomeric Tensioned Members on the Characteristics of Compliant Tensegrity Structures in Soft Robotic Applications”. Den Commended Paper Award erhielt der Beitrag "Data-driven Context Awareness of Smart Products in Discrete Smart Manufacturing Systems” von Jürgen Lenz, Valerio Pelosi, Marco Taisch, Eric MacDonald und Thorsten Wuest. 
 
http://www.sysint-conference.org
 
 

Qualifizierung zum/r wissenschaftlichen Innovationsbotschafter*in für die Logistik

 
Wie kann ich meine Transportkette umweltfreundlicher gestalten? Welche ungenutzten Synergien schlummern in meinen internen Prozessabläufen? Und muss ich vermehrt auf künstliche Intelligenz setzen, um den Anschluss nicht zu verlieren? Mit solchen Fragen beschäftigen sich klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) der Logistikbranche immer öfter. Sie müssen dabei nicht alleine bleiben: Künftig sollen der Bremer Logistikbranche zur Lösung ihrer Herausforderungen wissenschaftliche Innovationsbotschafterinnen und -botschafter zur Seite stehen. Diese werden in einem Kurs ausgebildet, der im Januar 2021 startet.
 
 

Mensch-Technik-Interaktion in der digitalisierten Arbeitswelt – WGAB zu Gast im BIBA

 
Am 18. und 19. September 2020 war das BIBA Gastgeber des diesjährigen Forschungsseminars der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (WGAB). Im Fokus stand das Thema „Mensch-Technik-Interaktion in der digitalisierten Arbeitswelt“. Trotz Corona-bedingter Reiseeinschränkungen konnten viele WGAB-Mitglieder mit ihren Mitarbeiter*innen die Teilnahme am Seminar einrichten. Der wissenschaftliche Austausch erfolgte zwar mit Abstand, dennoch nicht weniger angeregt und intensiv. Diskutiert wurden u.a. folgende Themen: Digitale Planung hybrider Arbeitssysteme, Potenziale der Mensch-Roboter-Kollaboration, Digitaler Zwilling zur Mensch-Technik-Interaktion und nicht zuletzt Homeoffice vor, während und nach der Corona-Krise.
 
Im Rahmen des Seminars wurden drei neue Mitglieder, darunter der Gastgeber Prof. Michael Freitag, in die WGAB aufgenommen. Weiterhin wurde Dr. Birgit von See von der TU Hamburg-Harburg für ihre Arbeit „Ein Handlungsrahmen für die digitale Transformation von Wertschöpfungsnetzwerken“ mit dem WGAB-Dissertationspreis ausgezeichnet. Dennis Keiser vom BIBA nahm einen Preis für „Konzept und Evaluierungsparameter für Gamification in der manuellen Montage“ als bester Mitarbeiterbeitrag entgegen. Eine Führung durch die BIBA-Forschungshalle rundete das Programm ab. Der Tagungsband zum WGAB-Forschungsseminar ist im Gito-Verlag erschienen: DOI
 
 

Kreativ werden und Spannendes über die Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen lernen

 
Die Transferkoordinatorin Universität & Schule hat eine Reihe von Ausmalbildern für Kinder initiiert. Alle Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen sind vertreten. Auch LogDynamics hat mit einem Bild zum Thema Logistikforschung zu dem spannenden Projekt für die künftigen „Nachwuchswissenschaftler*innen“ beigetragen.
 
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Umfrage zur Prozessoptimierung in der Logistik gestartet

 
Sie arbeiten operativ in einem klein- bzw. mittelständischen Logistikunternehmen im Land Bremen? Sie würden gerne Arbeitsabläufe verbessern, wissen aber nicht genau, wie? Dann nehmen Sie an unserer Umfrage zur Prozessoptimierung teil! Bitte füllen Sie den Fragebogen aus oder leiten ihn an entsprechende Kolleg*innen weiter. Wir danken für Ihre Rücksendung des ausgefüllten Fragebogens an Befragung_Logistik@t-online.de bis einschließlich 31.08.2020.

Selbstverständlich werden Ihre Daten gemäß DSVGO absolut vertraulich behandelt. Im Gegenzug erhalten Sie eine Analyse des Innovationsvermögens Ihres Unternehmens. Zusätzlich bieten wir Ihren bei weiterem Interesse ein Design Thinking Workshop zu einer Problemstellung aus Ihrem Haus an. Für weitere Fragen steht Ihnen das Team des Projektes BreLogIK, an dem LogDynamics beteiligt ist, gerne zur Verfügung.
 
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Dynamics in Logistics – Proceedings zur LDIC 2020 veröffentlicht


Der Tagungsband zur siebten International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2020) ist jetzt im Springer Verlag erhältlich. Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Konferenz thematisiert die Identifikation, Analyse und Beschreibung von Dynamik in logistischen Prozessen und Netzwerken und baut eine Brücke zwischen Theorie und Anwendung. Durch die wachsende Dynamik besteht die Herausforderung an die heutige Logistik darin, auf die sich ständig ändernden Bedingungen und Anforderungen schnell und flexibel reagieren zu können. Der Tagungsband bietet Antworten, mit welchen Technologien und Methoden diesen Herausforderungen begegnet werden kann. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Modellierung, Planung und Steuerung von Prozessen, Supply Chain Management, maritime Logistik sowie innovative Technologien und Roboteranwendungen für cyber-physikalische Produktions- und Logistiksysteme. Herausgeber des Tagungsbandes sind Prof. Michael Freitag, Prof. Hans-Dietrich Haasis, Prof. Herbert Kotzab und Dr. Jürgen Pannek.

Link zur Publikation
 
 

Virtueller Tag der Logistik: Digitale Informationslogistik im Home Office


Am 16. April war „Tag der Logistik“ – auch in Zeiten von Corona. In den Vorjahren haben wir den Tag mit Veranstaltungen und Workshops zelebriert. Dieses Jahr mussten wir aufgrund der besonderen Umstände umdisponieren und sind erstmals einen virtuellen Weg gegangen. Das Ergebnis war der Online-Workshop „Persönliche Effizienz und Effektivität durch Digitalisierung – Digitale Informationslogistik im Home Office“, an dem sich mehr als 50 Teilnehmer*innen beteiligt haben.

In einem Video-Vortrag haben wir verschiedene Aspekte der Selbstorganisation vorgestellt und gezeigt, wie man durch den Einsatz von digitalen Werkzeugen, u.a. im Home Office, effizienter und effektiver werden kann. Im Anschluss gab es praktische Beispiele und eine Diskussion. Das aktuelle Thema, aber auch die Möglichkeit des virtuellen Austausches, ist bei den Teilnehmer*innen gut angekommen. Auch das neue Online-Format ist auf eine positive Resonanz gestoßen.
 
 

Der Staatsrat für Wissenschaft und Häfen zu Gast bei LogDynamics

 
Der Staatsrat für Wissenschaft und Häfen Tim Cordßen besuchte am 28. Februar den Forschungsverbund LogDynamics. Empfangen wurde er von den Sprechern des Verbunds und der International Graduate School for Dynamisc in Logistics (IGS): Prof. Thoben und Prof. Haasis. Beigetragen haben Prof. Freitag, Dr. Rügge, Dr. Burwinkel und internationale Doktorand*innen der IGS.  
 
Diskutiert wurde u.a. die Verzahnung der Wissenschaft und der Logistik im internationalen Kontext des Forschungsverbundes. Für Begeisterung sorgte dabei die interkulturelle Begegnung mit den internationalen Wissenschaftler*innen der IGS. Im LogDynamics Lab in der BIBA Halle wurde zudem der Technologietransfer an der Schnittstelle Wirtschaft/Wissenschaft durch die Demonstratoren anfassbar gemacht.
 
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Internationale Logistikforschende zu Gast in Bremen – LDIC 2020 bot den Rahmen

 
Rund 120 Logistikinteressierte aus 18 Ländern trafen sich drei Tage lang in Bremen, um auf der diesjährigen LDIC Konferenz neue Ansätze für logistische Fragestellung zu präsentieren, diskutieren und sich auszutauschen. Das Programm der 7. International Conference on Dynamics in Logistics umfasste 51 wissenschaftliche Vorträge sowie vier Key Note Speeches, die das breite inhaltliche und methodische Spektrum der aktuellen Logistikforschung und -praxis eindrucksvoll dokumentierten. Ebenso konnten die Teilnehmer*innen an einem attraktiven Zusatzprogramm teilnehmen. Im Vorfeld der Konferenz wurde ein Doctoral Workshop als Satellitenveranstaltung angeboten. Das Begleitprogramm während der LDIC umfasste die Führungen im Robotik Lab des Instituts für Künstliche Intelligenz und im LogDynamics Lab sowie den Workshop "B2B-Plattformen für Supply Chain Management und Logistik" aus dem EU-Projekt NIMBLE. Die Vorträge sowie der anschließende Gedankenaustausch zwischen den Wissenschaftler*innen erfolgten auf sehr hohem Niveau und bezeugten die hohe Qualität der Beiträge und Präsentationen. Die Veranstalter konnten die besten Beiträge mit einem Best Paper Award sowie zwei Commended Awards auszeichnen. Alle Beiträge der LDIC 2020 werden in einem Springer Tagungsband zusammengefasst, der in der Reihe Lecture Notes in Logistics voraussichtlich im Mai 2020 erscheinen wird. 
 
 

Der Berninghausen-Preis 2019 geht an Prof. Anna Förster

 
Am 4. Dezember 2019 wurde der diesjährige Preis für hervorragende Lehre (Berninghausen-Preis) vergeben. Wieder einmal konnte ein Mitglied vom Forschungsverbund LogDynamics in der Kategorie „Hervorragende, innovative Lehrveranstaltung“ gewinnen.  
 
Die Informatikerin Professorin Anna Förster wird für ihre hervorragende innovative Lehrveranstaltung mit didaktisch sinnvollem Einsatz digitaler Medien ausgezeichnet. Anna Förster erhält den Preis für die Veranstaltung „Grundlagen der Informatik für Elektrotechniker“. Die Jury hat überzeugt, dass sowohl Inhalte als auch Lehrmethoden modern gestaltet waren. Anna Förster hat ihren Unterricht auf „inverted classroom“ („umgedrehter Unterricht“) umgestellt. Der Begriff bezeichnet eine Unterrichtsmethode, in der die Lerninhalte zunächst von den Lernenden erarbeitet und anschließend im Unterricht angewendet werden. Dieses Konzept kommt bei den Studierenden sehr gut an. Sie schätzen die Möglichkeit, den Lernstoff zeit- und ortsunabhängig bearbeiten zu können.
 
 

Besuch der äthiopischen Botschafterin

 
Die neue äthiopische Botschafterin in Berlin, Mulu Solomon Bezuneh, besuchte zum ersten Mal Bremen. In diesem Rahmen nahm sie sich am 26. November auch Zeit für LogDynamics und die IGS. Die International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) hat die Aufmerksamkeit der Botschafterin geweckt, da die IGS in den letzten Jahren mehr als 20 Doktorand*innen aus Äthiopien auf vielfältige Weise wissenschaftlich betreut und organisatorisch unterstützt hat. Der erste Doktorand war Fasika Bete Georgise. Er promovierte 2015 im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen und lehrt seither an seiner Heimatuniversität Hawassa. Momentan sind zwei äthiopische Doktoranden mit einem sogenannten Sandwich-Stipendium an der IGS. Sie verbringen jeweils drei Halbjahre ihrer wissenschaftlichen Forschung an der Uni Bremen, werden aber in ihrer Heimatuniversität promoviert. Die bisher größte Gruppe von 18 äthiopischen Dozent*innen absolvierte mit der Unterstützung der IGS einen dreimonatigen Auslandsaufenthalt im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH, einem Partner in LogDynamics. Ihnen wurde in einem Projekt der Texas Tech University, USA, zusammen mit dem in Bremen ansässigen Unternehmen INROS LACKNER SE der Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen sowie zur praktischen Anschauung ermöglicht.  
 
Die Botschafterin machte sich bei ihrem Besuch ein eigenes Bild von der vorhandenen Infrastruktur, dem LogDynamics Lab. Sie nutzte auch die Gelegenheit, mit Professor*innen, mit der Koordinatorin der IGS sowie mit den beiden äthiopischen Doktoranden über die Erfahrungen und evtl. notwendige Veränderungen zu diskutieren. Der Besuch der Botschafterin wurde von einem ehemaligen Mitarbeiter des BIBA, Tesfaye Balcha, initiiert und mit den teilnehmenden Institutionen abgestimmt. Derzeit engagiert er sich aktiv in der Gemeinde Ethiopian and Friends of Ethiopia in Bremen.
 
 

Bremer Logistik Transfer- und Innovationskultur – ab sofort auch online

 
Die Logistikbranche ist ein wesentlicher Treiber der Bremer Wirtschaft. Sie macht sich fit für die Zukunft und geht Themen wie „Digitalisierung“ und „Innovationen“ an. Das Gros der Akteure sind klein- und mittelständisch geprägt, die vor der Herausforderung stehen, diese Aufgaben zu bedienen. Auch wenn Potenziale bekannt sind, können Unternehmen die notwendigen Infrastrukturen sowie entsprechende Schlagkraft nicht vorhalten, um diese Potenziale in Eigenregie zu heben. Das Projekt BreLogIK (Bremer Logistik Transfer- und Innovationskultur), an dem das BIBA als Partner beteiligt ist, setzt hier an: Es entwickelt Lösungen, diese bislang ungenutzten Möglichkeiten im engen Schulterschluss zwischen Bremer Wissenschaft und Logistikwirtschaft auszuschöpfen. Auf der neuen Webseite www.brelogik.de können Sie sich über die Projektinhalte und unsere Angebote informieren. Zudem sind Sie herzlich eingeladen, als Wissenschaftsbotschafter ein Teil des Projekts zu werden.
 
 

LogDynamics heißt drei neue Mitglieder und einen neuen Fachbereich willkommen

 
Im November hat der Forschungsverbund LogDynamics gleich drei neue Mitglieder aufgenommen: Prof. Dr. Gralf-Peter Calliess, Prof. Dr. Aseem Kinra und Prof. Dr.-Ing. Hendro Wicaksono. Diese Wissenschaftler sorgen innerhalb des Verbunds für Verstärkung in den Kompetenzfeldern Supply Chain Management, Produktionstechnik und erstmals auch Rechtswissenschaften.
 
Durch den Beitritt von Prof. Calliess, Professor für Bürgerliches Recht und Internationales Wirtschaftsrecht hat LogDynamics einen fünften Fachbereich dazu gewonnen: Rechtswissenschaften. Durch diese neue Kompetenz, lassen sich äußerst relevante rechtliche Aspekte des technologischen Handelns in der Logistik berücksichtigen. Es kann beispielsweise der Frage nachgegangen werden, wie sich das Recht durch technische Lösungen und Digitalisierung verändert. Prof. Calliess beschäftigt sich genau mit diesen Fragestellungen und hat in dem Zuge das Institut für Handelsrecht gegründet. Der Schwerpunkt Seehandelsrecht und Logistik fügt sich hervorragend in die Forschungsaktivitäten in LogDynamics ein. Zudem betreut Prof. Calliess bereits gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Dietrich Haasis, einen IGS-Doktoranden.
 
Prof. Dr. Aseem Kinra hat die Professur für Global Supply Chain Management, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, inne. Sein Fokus liegt auf dem Risiko und der Unsicherheit in SCM. Zuvor war er an der Copenhagen Business School im Department Operations Management tätig. Prof. Kinra hat in der Vergangenheit bereits mit einigen LogDynamics Mitgliedern zusammengearbeitet, erste Aktivitäten in dem Rahmen wurden bereits in die Wege geleitet.
 
Prof. Dr.-Ing. Hendro Wicaksono ist Professor für Industrial Engineering und Head of INDEED Research Group (Intelligent Data Management for Industry 4.0) an der Jacobs University. Nach Bremen wechselte er vom Institut für Informationsmanagement am KIT. Sein Forschungsschwerpunkt ist ganzheitliches Datenmanagement, von der Optimierung von Planung und Steuerung bis zur Produktion.
 
 

LogDynamics Research Report 2018/19 veröffentlicht

 
Die Logistik hat die Entwicklung der Welt in ihrer heutigen Form maßgeblich beeinflusst. Sie hat den sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Wandel vorangetrieben und inspiriert ihn weiter. Zudem spielt die Logistik auch eine wichtige Rolle für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bremen. Forschung und Lehre sind die Grundlage für den weiteren Ausbau der Bremer Erfolgsgeschichte. Seit fast 25 Jahren forscht ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Abteilungen der Universität Bremen und lokalen Institutionen im Bremer Forschungscluster für Dynamik in der Logistik (LogDynamics) an der Logistik von morgen und darüber hinaus. Im Hinblick auf die Strategien der Universität Bremen und des Landes Bremen deckt die Forschungsallianz die Herausforderungen der Zukunft für Bremen ab und transferiert ihre Wissenschaft konsequent in die Gesellschaft.

In Zukunft werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Logistik erheblich verändern. Der Mensch wird immer mehr in den Mittelpunkt rücken und zunehmend individuelle Logistiklösungen verlangen. Außerdem werden Klima und Energie einen immer größeren Einfluss haben. Die diversitätsorientierte International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) von LogDynamics beschäftigt sich genau mit diesen Themen und bereitet Doktorand*innen auf die anstehenden Veränderungen vor. Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Wissenschaft in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und umgekehrt ist eine weitere Leitaufgabe der Zukunft. Seit 2018 unterstreicht das Projekt BreLogIK (Bremer Logistik Transfer- und Innovationskultur) dieses Thema durch die Zusammenarbeit mit mehreren lokalen Akteur*innen über LogDynamics hinaus. Im Mittelpunkt der Initiative steht der Abbau von Barrieren in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zur Schaffung einer neuartigen Infrastruktur für Innovationen in der Logistik.

Vor diesem Hintergrund bietet der neue LogDynamics Research Report einen Extrakt aus Lehre, Forschung und Transfer im Dienste der Logistik in Bremen.
 
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Deutschen Logistik Kongress: LogDynamics empfängt prominente Gäste

 
Der Forschungsverbund LogDynamics ist auch dieses Jahr auf dem Deutschen Logistik Kongress mit einem Stand vertreten. Unser Demonstrator zum Einsatz von Low-Cost Sensorik in der Hafenverladung weckt das Interesse der Besucher. Auch der Staatsrat für Wissenschaft und Häfen Tim Cordßen ließ sich für diese und andere innovative Logistiklösungen begeistern. Gemeinsam mit Staatsrat Cordßen waren der Präsident der BHV, Dr.-Ing. Patric Drewes und der BHV-Geschäftsführer Christoph Bruns zu Gast an unserem Stand.
 
Der Deutsche Logistik-Kongress ist eines der europaweit wichtigsten Events zu Logistik und Supply Chain Management. 2019 sind über 3000 Teilnehmer*innen und 200 Aussteller*innen vertreten.
 
 

Commended Paper Award für das BIBA bei der IFAC MIM 2019

 
BIBA Wissenschaftler wurden mit dem Commended Paper Awards im Rahmen der diesjährigen IFAC MIM ausgezeichnet. Abderrahim Ait Alla, Markus Kreutz, Daniel Rippel, Michael Lütjen und Michael Freitag konnten sich mit dem Paper "Simulation-Based Analysis of the Interaction of a Physical and a Digital Twin in a Cyber-Physical Production System" gegen die Konkurrenz durchsetzen. Der prämierte Beitrag beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie sich die Synchronisierung zwischen einem Digitalen Zwilling und seinem physikalischen Gegenstück hinsichtlich der benötigten Anzahl der Sensoren optimieren lässt. In diesem Zusammenhang wurde eine Vorgehensweise entwickelt, bei der zunächst ein Digitales Modell vom physikalischen Original erstellt wird, um in einer Software-in-the-Loop Vorgehensweise die Synchronisationspunkte zu optimieren.
 
Die neunte internationale IFAC Konferenz zu Manufacturing Modeling, Management, and Control (IFAC MIM 2019) fand vom 28. bis 30. August 2019 in Berlin statt. Mit 750 Teilnehmenden, 540 Vorträgen und 19 parallelen Sessions war es bislang die größte IFAC MIM Konferenz. Das BIBA beteiligte sich an der Konferenz mit drei Beiträgen rund um die Themen Indoor-Lokalisierung, Offshore-Logistik und Digitaler Zwilling.
 
 

EIT Manufacturing

 
Die Fertigungsindustrie steht durch den zunehmenden globalen Wettbewerb, kostengünstige Produktion in Entwicklungsländern sowie die knappen Rohstoffe vor großen Herausforderungen. EIT Manufacturing ist eine Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT), in dem das BIBA einer von 50 Kernpartnern ist. Die Initiative hat das Ziel, europäische Akteure der Fertigungsindustrie in innovativen Netzwerken zusammenzubringen, die einen einzigartigen Mehrwert für europäische Produkte, Prozesse und Dienstleistungen schaffen. Dies soll der europäischen Fertigungsindustrie helfen, wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und produktiver zu arbeiten.

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