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Von der Promotion in der Logistik-Graduiertenschule an der Uni Bremen zur Professur in Brasilien

Rund ein Jahr nach erfolgreicher Promotion an der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) erhielt Dr.-Ing. Enzo Morosini Frazzon einen Ruf als Professor an die Federal University of Santa Catarina. Der gebürtige Brasilianer kehrt so nach vier Jahren Forschung an der Universität Bremen in seine Heimat zurück. Ab dem 1. August 2010 wird er in der Fakultät für Production Engineering seine Tätigkeit aufnehmen.
 
Innerhalb von drei Jahren schloss Frazzon seine Promotion zum Thema globale logistische Systeme an der IGS erfolgreich ab. Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der IGS, lobt den jungen Forscher: „In einem ingenieurwissenschaftlichen Bereich in drei Jahren zu promovieren, ist schon eine enorme Leistung, das dann noch in zwei Fremdsprachen zu schaffen, ist bemerkenswert. Dass die IGS dazu beitragen konnte, darauf bin ich richtig stolz!“ Nach der Promotion bekleidete Dr. Frazzon ein weiteres Jahr eine Postdoc-Stelle am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen. In dieser Zeit baute er Kooperationen mit brasilianischen Universitäten auf und war in zahlreiche internationale Projekte involviert. „Diese Kooperationen bedeuten einen wichtigen Schritt in Richtung Internationalisierung der Logistikforschung. Sie schaffen einen großen Mehrwert für das BIBA und die Universität Bremen und werden zukünftig über die bestehenden Netzwerke fortgesetzt“, so der Sprecher der IGS Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter.
 
Mit der wachsenden Dynamik der Globalisierung steigt zugleich die Komplexität logistischer Fragestellungen. Die IGS begegnet dieser Herausforderung mit praxisorientierter, interdisziplinärer und kulturübergreifender Forschung. Seit Mitte 2005 bietet sie exzellenten WissenschaftlerInnen aus aller Welt die Möglichkeit einer zügigen und strukturierten Promotionsausbildung. Zurzeit werden sieben Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler interdisziplinär und institutionenübergreifend von sieben ProfessorInnen der Universität Bremen betreut. Im Schwerpunkt Logistik kooperieren die Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaft als Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (Log Dynamics). Enzo Frazzon war der zweite Absolvent der IGS; mittlerweile gibt es sieben, von denen zwei weitere Stipendiaten innerhalb von drei Jahren promoviert wurden. Dr. Rügge betont: „Der Erfolg unserer strukturierten Promotionsausbildung kann sich sehen lassen!"
 
Ansprechpartnerin: Dr.-Ing. Ingrid Rügge ( rue@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.logistics-gs.uni-bremen.de
 


LogDynamics Sprecher Professor Bernd Scholz-Reiter wieder in DFG-Spitze gewählt

Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist das oberste Gremium der größten Forschungsförderungsorganisation in Europa – darin ist weiterhin mit Professor Bernd Scholz-Reiter ein Bremer Hochschullehrer vertreten. Er gehört zu den vier Mitgliedern des zehnköpfigen DFG-Präsidiums, die im Juli für eine zweite Amtsperiode von drei Jahren wiedergewählt worden sind. Scholz-Reiter vertritt die Ingenieurwissenschaften und leitet seit 2007 den Senatsausschuss „Perspektiven der Forschung“. Neben der Bestätigung der hervorragenden wissenschaftlichen Kompetenz von Professor Scholz-Reiter zeigt diese Wahl einmal mehr den bundesweit hervorragenden Ruf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs Produktionstechnik und der Bremer Universität insgesamt.
 
Bernd Scholz-Reiter ist seit 2000 in Bremen tätig und hat im Fachbereich Produktionstechnik der Universität den Stuhl im Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme inne. Am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) arbeitet Professor Scholz-Reiter gleichzeitig in der angewandten und industriellen Auftragsforschung. Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Jahrgang 1957, studierte Wirtschaftsingenieurwesen - Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin. Nach seiner Promotion 1990 war er zunächst als IBM World Trade Postdoctoral Fellow in den USA und im Anschluss als Wissenschaftlicher Assistent an der TU Berlin tätig. 1994 wurde er auf den neuen Lehrstuhl Industrielle Informationstechnik der Technischen Universität Cottbus berufen. 1998 bis 2000 war er in Personalunion Leiter des von ihm gegründeten Fraunhofer Anwendungszentrums Logistiksystemplanung und Informationssysteme in Cottbus. Scholz-Reiter ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Akademien und Organisationen. Er ist Sprecher des Forschungsverbundes LogDynamics, des SFB 637 sowie der International Graduate School for Dynamics in Logistics.
 
Ansprechpartnerin: Barbara Genter ( gen@biba.uni-bremen.de )
 


Neues Forschungsverbundprojekt zur transparenten und unternehmensübergreifenden Logistik- und Produktionssteuerung in der Automobilindustrie mit Beteiligung vom BIBA gestartet

Für einen Wettbewerbsvorteil der deutschen Automobilindustrie: Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Verbundprojekt „RFID-based Automotive Network (RAN)“ entwickelt standardisierte Methoden und Vorgehensweisen für Radio Frequency Identification (RFID)-basierte Steuerungsarchitekturen in Produktion und Logistik, die branchenweit Einsatz finden sollen. Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen trägt zu diesem Projekt mit Ideen aus der Grundlagenforschung bei. Die Hauptaufgabe des Institutes ist die Entwicklung von hybriden Steuerungskonzepten und deren Umsetzung in komplexen Netzwerken der Automobilindustrie. Die Grundlagen dazu bieten die Ergebnisse im Sonderforschungsbereich 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ der Universität Bremen, in dem seit 2004 Konzepte und Methoden der Selbststeuerung für die Produktion und Logistik erforscht werden.
 
Im Projekt RAN wird mit standardisierten Prozessen, unter Einsatz modernster RFID-Technik, die Möglichkeit eines effizienten Informationsaustausches mit Hilfe eines Infobrokerkonzeptes für die gesamte Automobilindustrie geschaffen werden. Es geht darum, erstmals branchenweit eine Einigung über standardisierte Methoden zu erzielen, die alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen mit einbezieht. Exemplarisch für alle Distributionsprozesse erfolgt die prototypische Umsetzung innerhalb der Kontinente überspannenden Transportkette vom Fahrzeugwerk der Daimler AG in Tuscaloosa (USA) über das Autoterminal der BLG LOGISTICS GROUP in Bremerhaven bis hin zum Mercedes-Händler in Deutschland. Im Projekt werden Auto-ID-Prototypen basierend auf bestehenden Normen entwickelt und angepasst und unter Praxisbedingungen getestet. Neben dem „smarten“ Distributionslabel, für das RAN den Durchbruch vorbereitet, werden RFID-Gates zur Identifikation von Fahrzeugen und LKWs sowie ein Wearable-Computing System und ein stationäres Ortungssystem zur automatischen Lokalisierung von Fahrzeugbewegungen getestet.
 
Ansprechpartnerin: Carmen Ruthenbeck ( rut@biba.uni-bremen.de )

Logistic for Life: Erste Ergebnisse im europäischen Koordinierungsprojekt zur Identifikation von Best Practices in der Logistik veröffentlicht

In unterschiedlichen Programmen fördert die Europäische Union Projekte, die sich mit effizienterem Güterverkehr auseinandersetzen. Ziele dabei sind die Reduzierung des transportverursachten CO2 Ausstoßes, des Lärms und der Feinstaubbelastung. Das Anfang 2010 gestartete Projekt „Logistic for Life“ - Logistics Industry Coalition for Long-term, ICT-based Freight Transport Efficiency - unterstützt die langfristige Nachhaltigkeit im Logistikbereich durch Erhöhung der operationellen Effizienz. Das Projekt fokussiert insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen, da diese die Mehrzahl der Transportunternehmen ausmachen. Das Projekt beschäftigt sich vor allem mit der Fragestellung, wie informations- und kommunikationstechnische Lösungen den Gütertransport unterstützen und optimieren können.
 
Das seit einem halben Jahr laufende Projekt hat nun die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um einen Bericht, in dem unterschiedliche Projekte nach verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien analysiert werden, um Spediteuren, die den Einsatz neuer IKT Lösungen für ihren Güterverkehr erwägen, die Entscheidung zu erleichtern. Diese Ansammlung relevanter Projekte wird zu einem späteren Zeitpunkt in einer Datenbank, die eine effiziente Suche ermöglicht, zusammengefasst. Die Grundlagen dieser Datenbank sind bereits im zweiten Bericht beschrieben. Die ersten Ergebnisse werden im Rahmen der diesjährigen European Conference on ICT for Transport Logistics (ECITL ’10) veröffentlich. Die Konferenz findet am 4. und 5. November 2010 in Bremen statt ( www.ecitl.eu).
 
Das Konsortium erhofft sich durch die Veröffentlichung der Berichte, Rückmeldungen sowohl von Gütertransporteuren in Bezug auf ihre Anforderungen an IKT basierte Ansätze zum effizienteren Gütertransport als auch von anderen Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Themenfeld beschäftigen. Zu diesem Zweck wurden ein Forum (in Zusammenarbeit mit dem Projekt EURIDICE) und einen Diskussionsgruppe bei LinkedIn eingerichtet, in denen Interessenten Zugang zu den Berichten erhalten und ihre Rückmeldungen mitteilen können. Die Adresse des Intelligent Cargo Forum ist: www.intelligentcargo.eu. Die Berichte können unter www.intelligentcargo.eu/node/39 heruntergeladen werden. Logistic for Life wird als Koordinationsprojekt durch die EU im Rahmen des Siebten Forschungsrahmenprogramms gefördert (Logistics for LIFE Coordination Action – ICT 248338).
 
Ansprechpartnerin: Jannicke Baalsrud Hauge ( baa@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.logistics4life.eu
 


RFID Mittelstandsaward 2010 Auszeichnung von innovativen RFID-Lösungen aus dem Mittelstand

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr und das Projekt „RFID für kleine und mittlere Unternehmen“ schreiben in diesem Jahr zum zweiten Mal den RFID Mittelstandsaward aus. Der Preis wird zusammen mit dem Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi vormals VDEB) verliehen. Gesucht werden anwender- und kundenorientierte RFID-Lösungen, die durch Innovation und Wirtschaftlichkeit überzeugen. Ziel im Rahmen des Awards ist es, innovative Unternehmen aus dem Mittelstand auszuzeichnen.
 
Bewerben können sich Unternehmen,
- die erfolgreich eine RFID-Anwendung implementiert bzw. integriert haben,
- deren Anwendung anderen Mittelständlern den Nutzen von RFID verdeutlicht,
- deren implementierte Lösung nicht älter als drei Jahre ist,
- die nicht mehr als 500 Mitarbeiter und 50 Mio. Euro Jahresumsatz haben, es sei denn, die Lösung ist eindeutig auf kleine und mittlere Unternehmen übertragbar,
- deren Unternehmenssitz sich in Deutschland befindet.
In die Bewertung fließen Faktoren wie Innovationsgrad und Kreativität ein. Berücksichtigt wird auch, wie die Umsetzung realisiert wurde und welchen Nutzen das Unternehmen dadurch generieren konnte. Weiterhin ausschlaggebend ist die Übertragbarkeit der Lösung auf andere Anwendungen bzw. Anwender.
 
Der Gewinner des RFID Mittelstandsaward 2010 erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro. Zusätzlich wird ein Film erstellt, indem dessen RFID-Lösung vorgestellt wird. Die Preisträger des zweiten und dritten Preises werden veröffentlicht und erhalten eine Urkunde. Alle Gewinner erhalten die Möglichkeit, mit der Auszeichnung zu werben. Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2010 in Stuttgart im Rahmen des RFID Anwendersymposium 2010 unter dem Motto „RFID im Mittelstand“ statt. Bewerbungen können online bis zum 17. Oktober 2010 unter www.e-business.iao.fraunhofer.de/rfid_award eingereicht werden.
 
Ansprechpartner: Christian Gorldt ( gor@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.bitmi.de
 


Veranstaltungen



„Intelligent wachsen“ Der 27. Deutsche Logistik-Kongress

Termin: 20. – 22. Oktober 2010
Ort: Berlin
 
Unter dem Motto „Intelligent wachsen“ findet vom 20. bis 22. Oktober 2010 der 27. Deutsche Logistik-Kongress in Berlin statt. Ein Grundgedanke hinter dem Kongress ist, mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung logistisches Wissen unter den Fachleuten zu verbreiten und mittelbar auch ins breite Publikum zu tragen. Eine wichtige Rolle ist dem Kongress von Anfang an als Plattform für Kontakte und Geschäftsanbahnungen zugedacht. Seit 1985 wird er von einer Fachausstellung begleitet.
 
Auch das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) wird im Rahmen der Fachausstellung mit einem Stand vertreten sein und innovative Lösungen für die Logistik vorstellen. Unter anderem wird ein mit RFID-System ausgestatteter Segway - Human Data Acquisition Transporter (HDAT) – vorgeführt. Das System kann für Datenaufnahmeprozesse auf Automobilterminals oder Warenlagern eingesetzt werden. Der Vorteil besteht u. a. in der hohen Fortbewegungsgeschwindigkeit, wodurch die Zeit für Datenaufnahmeprozesse verringert wird. Wir laden alle interessierten Konferenzteilnehmer herzlich ein, uns auf dem LogDynamics Stand Nr. 22 im Pavillon (PV/22) zu besuchen.
 
Ansprechpartnerin: Aleksandra Slaby ( sla@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.bvl.de/Veranstaltungen/27-Deutscher-Logistik-Kongress/dlk
 


Abschlusskonferenz EU-Projekt: Laboranova zeigt, wie die frühe Innovationsphase in Zukunft gestaltet werden kann

Es gibt eine Aufgabe oder ein Problem, und zur Lösung bedarf es vieler Kompetenzen. Ideen sind gesucht – im eigenen Unternehmen, bei Kooperationspartnern, in anderen Unternehmen und Ländern. Wie bringt man sie klug, schnell, möglichst einfach und mit optimalen Ergebnissen zusammen? 49 Monate haben sich 19 Partner aus neun Nationen in dem Projekt „Laboranova“ (Collaboration Environment for Strategic Innovation) mit diesem Thema beschäftigt und präsentierten ihre Entwicklungen am 8. Juli 2010 während einer Abschlusskonferenz im Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen. Das Projekt hat einen Umfang von 10,3 Millionen Euro und wurde von der EU mit sieben Millionen Euro gefördert. Es lief vom 1. Juni 2006 bis 30. Juni 2010 und wurde von Bremer Uni-Wissenschaftlern koordiniert – unter der Federführung von Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben, Leiter des BIBA-Forschungsbereiches Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP) sowie des Fachgebietes Integrierte Produktentwicklung am Uni-Fachbereich Produktionstechnik.
 
In internationaler Kooperation entstanden Modelle, Prozesse und Werkzeuge. Bei ihrer Arbeit haben die „Laboranova“-Projektpartner aus Forschung und Industrie darauf gezielt, soziale und technische Gegebenheiten, Kapazitäten, Qualifikationen und gemeinsame Infrastrukturen zu nutzen und zu unterstützen, um so systematisch innovative Ideen generieren und gemeinsam verwerten zu können. „Die in ‚Laboranova‘ entwickelten Methoden und Werkzeuge unterstützen das Konzept eines offenen Innovationsprozesses. Besondere Anwendungsschwerpunkte stellen dabei die Living Labs dar“, erklärt Dipl.-Wi.-Ing. Alexander Hesmer, „Laboranova“-Projektleiter am BIBA. Living Labs seien, vereinfacht dargestellt, sehr offen gestaltete Wissensarbeitsnetze. Ihr Haupanliegen ist eine effektive Zusammenarbeit und das optimale Nutzen interner und externer Informationen. Wesentliche Probleme der Living Labs sind unter anderem die Organisation und die Gestaltung der Informationsflüsse. Hier sind die Informations- und Kommunikations-(IuK)-Technologien gefragt.
 
Ansprechpartner: Alexander Hesmer ( hes@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.laboranova.com
 


Mehr über die Nutzung erfahren: Produkte nicht nur herstellen, sondern ihr ganzes Leben betrachten

Ob Spülmaschine, Flugzeug, Fernseher oder Schiff – auch nach seiner Entwicklung, Herstellung und Platzierung auf dem Markt hat ein Produkt ein Leben. Bei seinen Nutzerinnen und Nutzern bis hin zu seinem Recycling oder seiner Verwertung. Die Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Experten in Forschung und Industrie beschäftigen sich daher mit dem Product Lifecycle Management (PLM). Vom 12. bis 14. Juli 2010 kamen im Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen PLM-Fachleute aus der ganzen Welt zur: „7th International Conference on Product Lifecycle Management“ (PLM10) zusammen.
 
Gastgeber der Fachtagung war Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben, Leiter des BIBA-Forschungsbereiches Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP) sowie des Fachgebietes Integrierte Produktentwicklung am Uni-Fachbereich Produktionstechnik. Nach Indien, Frankreich, Italien, Korea und England fand die Konferenz nun erstmals in Deutschland statt. Mehr als 100 Wissenschaftler, Entwickler und Anwender aus 17 Ländern nahmen Teil. Die über 70 Fachvorträge behandelten alle PLM-Forschungs- und Entwicklungsfelder und zeigten den aktuellen Stand. Stark vertreten waren die Themen Wissens- und Informationsmanagement sowie die Organisation unternehmensübergreifender Zusammenarbeit. Deutlich war auch das große, wachsende Interesse an intelligenten Produkten und Nachhaltigkeit, auch in der Logistik.
 
„PLM bezeichnet ein strategisches Konzept zum Management eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus“, erklärt Thoben. „Es umfasst sowohl unterstützende IT-Systeme als auch Methoden, Prozesse und Strukturen. Unter PLM ist also kein in sich geschlossenes System und keine käufliche IT-Lösung zu verstehen, sondern ein Vorgehen, beim dem geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden."
 
Ansprechpartner: Nils Homburg ( hom@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.plm10.org
 


Calls



Call for New Members: RACE NetworkRFID Invites to Join the Network

The RACE NetworkRFID project has been established by the European Commission for the benefit of all European Stakeholders in the development, adoption and usage of RFID. Its aim is to raise awareness on the benefits of RFID across Europe, as well as contribute to the technological uptake and deployment of the technology across diverse sectors in Europe.
 
RACE would like to invite you to join the network. There is no membership “fee.” As a member you are able to access critical information on EU policy issues and benefit from the significant awareness initiatives the network is developing with governments, prospective user organizations and individual SMEs across the whole 27 Member States. You are invited to the twice yearly General Assembly meetings – providing in itself a great networking opportunity. And you are also welcome to participate in any of the work packages. The EU recognize RACE as one of its most important tools in its efforts to position the European Union as a world leader in RFID excellence.
 
The network’s target is to define a roadmap which addresses the barriers to adoption and deployment. It will promote best practices, case studies, reports, guidelines, events and services to increase awareness at European and national level. RACE focuses attention upon the SME business communities and the potential that exists within them for product, process and services innovation. It addresses the requirements of policy-makers and the public to ensure that both businesses and consumers benefit from RFID with a specific focus on consumer trust and acceptance, innovation and enterprise. In the coming months RACE expects to enrol all the leading RFID players from across Europe. The application form you will find here www.race-networkrfid.eu/component/content/article/17. It will take 10 minutes to complete. RACE networkRFID looks forward to welcoming you into membership.
 
Contact: Dieter Uckelmann ( uck@biba.uni-bremen.de )
Details: www.race-networkrfid.eu
 


Call for Submissions: Special issue of the International Journal of RF Technologies: Research & Applications on RFID AND THE INTERNET OF THINGS IN EUROPE

To be published by IOS PRESS
Deadline for full papers: September 15th, 2010
 
The RACE networkRFID (www.race-networkrfid.eu) is designed to become a federating platform to the benefit of all European Stakeholders in the development, adoption and usage of RFID. The network considers its mission is to create opportunities and to increase the competitiveness of European Member States in the area of RFID thought leadership, development and implementation. At the same time it will position RFID technology within the mainstream of information and communications technology (ICT).
 
The Special Issue of the Journal for RF Technologies: Research and Applications is focused on research in the fields of RFID and the Internet of Things in Europe.
 
MISSION AND OVERALL OBJECTIVES FOR THE SPECIAL ISSUE:
The mission of the Special Issue is to provide an overview on the ongoing research activities concerning RFID and the Internet of Things.
The overall objectives are:
- To provide a European perspective on research and development;
- To discuss European stakeholder involvement, ethical issues and governance
- To evaluate the impact of RFID and the Internet of Things on people;
- To present new business developments and;
- To build a bridge between research and practice in Europe.
 
TARGET AUDIENCE:
The Special Issue is intended to support a professional audience of researchers, top managers and governmental institutions. So even though we will require a professional scientific contribution the style of writing should address a wider audience. Submissions need to contribute new and original research and review articles.
We specifically welcome contributions from ongoing European research projects.
 
Please read the detailed style guidelines at: www.iospress.nl/loadtop/load.php
If your contribution does not have a clear focus on European research, please consider a submission to the standard Journal issues. Please indicate in your submission, if you want to submit your contribution to the Special Issue.
 
SUBMISSION PROCEDURE:
Researchers and practitioners are invited to submit camera-ready papers on or before September 15th, 2009. This proposal should be submitted to: www.iospress.nl/loadtop/load.php

 
All submitted chapters will be reviewed (double-blind review).
The Special Issue is scheduled to be published in Q2 2011.
 


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