Aktuell

Digitale Dienstleistungen im Hafen auf Basis einer unternehmensübergreifenden Cloud

 
ProDiS steht für Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft und ist ein Projekt, an dem das BIBA und das ISL beteiligt sind. Das Vorhaben leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen im Umfeld der Seehafenwirtschaft mit dem Fokus auf die Offshore Windkraft Logistik und den Umschlag von Containern. Ziel dabei ist, Informationen und Daten aus bisher nicht untereinander verbundenen Systemen in einer unternehmensübergreifenden Cloud zusammenzuführen. Auf Basis der vorhandenen Datenmenge sollen digitale skalierbare, modulare Dienstleistungen konfiguriert werden. Eine informative Dienstleistung, eine planerische Dienstleistung und eine Dienstleistung im Rahmen der sogenannten Operation sollen so zeitnah zur Verbesserung der Planung und zur Unterstützung der eigentlichen Operation zur Verfügung gestellt werden. Die bisherigen Projektergebnisse werden in einem Video veranschaulicht.

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IJAT Review Award 2018 des International Journal of Automation Technology geht an Forscher des BIBA

 
Die Autoren Klaus-Dieter Thoben und Stefan Wiesner aus dem BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik sowie Thorsten Wuest von der West Virginia University erhalten für ihren Artikel "'Industrie 4.0' and Smart Manufacturing - A Review of Research Issues and Application Examples" den zum dritten Mal verliehenen IJAT Review Award. Der Preis zeichnet das herausragendste Übersichtspapier unter den Artikeln der letzten beiden Jahre im International Journal of Automation Technology aus. Schwerpunkt des Journals sind fortgeschrittene Automatisierungstechnologien, die von der grundlegenden Technik bis hin zu einer Vielzahl von Anwendungen in der industriellen Praxis, z.B. in Fertigung, Logistik und Steuerungssystemen, reichen.
 
Das BIBA und die West Virginia University tragen seit langem durch Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zum Forschungsfeld Digitalisierung der industriellen Produktion bei. Der prämierte Artikel gibt einen Überblick über die Rahmenprogramme zu Industrie 4.0 in Deutschland und Smart Manufacturing in den USA, analysiert das Anwendungspotential von Cyber-physischen Systemen vom Produktdesign über die Produktion und Logistik bis hin zur Wartung oder Rekonfiguration und identifiziert aktuelle sowie zukünftige Forschungsfragen. Neben der technologischen Perspektive betrachtet das Papier auch die wirtschaftliche Seite unter Berücksichtigung möglicher neuer Geschäftsstrategien und -modelle. Um diese Ziele zu erreichen, präsentiert der Artikel neben einer Literaturrecherche zum einschlägigen Stand der Technik eine Studie zu Anwendungsszenarien aus Forschung und Industrie, u.a. aus den Bereichen Cyber-physische Logistiksysteme und sichere Mensch-Roboter Kooperation. Die Autoren freuen sich über die Auszeichnung, die die herausragende Qualität der Forschung zur Digitalisierung der industriellen Produktion am BIBA und der West Virginia University bestätigt.
 
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BIBA Forscher mit dem Best Paper Award auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services ausgezeichnet

 
Für das Paper "Towards a Unified Predictive Maintenance System - A Use Case in Production Logistics in Aeronautics" erhielt Karl A. Hribernik vom BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services den Best Paper Award. Der Beitrag untersucht einen Anwendungsfall bei der Instandhaltung von Anlagen ("Jigs") für den Transport von Flügeloberschalen, die von einem transnationalen Luftfahrt OEM hergestellt wurden.
 
Hochwertige, komplexe Produkte wie Flugzeuge werden nicht von einer einzigen Organisation in einer einzigen Produktionsstätte hergestellt. Vielmehr arbeitet ein Netzwerk von hochspezialisierten Lieferanten mit oft geografisch verteilten OEM-Produktionsstätten zusammen, die sich auf bestimmte Teile des Produkts konzentrieren. Das bedeutet, dass eine geeignete vorausschauende Instandhaltungsstrategie nicht nur mehrere Stakeholder und Standorte in den Produktionsprozessen selbst, sondern auch die Produktionslogistikprozesse und deren Stakeholder berücksichtigen muss. Basierend auf der Analyse des Anwendungsfalles leitet der Beitrag die Anforderungen an ein prädiktives Instandhaltungssystem ab und projiziert diese auf aktuelle State-of-the-Art-Standards wie MIMOSA OSA-CBM und RAMI4.0. Daraus wird ein einheitliches prädiktives Wartungssystem zur Optimierung von Vorrichtungswartungsverfahren vorgeschlagen und erste Ergebnisse in Form der Anwendung einer konzeptionellen Architektur auf die im Anwendungsfall identifizierten Probleme vorgestellt.
 
 

Das Digitale Jetzt: Produktion und Logistik auf dem Digitalisierungskurs

12. Februar 2019, Bremen
 
„Das digitale Jetzt“ ist eine Veranstaltungsreihe, die in Kooperation des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen, des Interessenverbands bremen digitalmedia und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen angeboten wird. 
 
Im Februar ist „Das digitale Jetzt“ im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH zu Gast. Dort bekommen Sie die Chance hautnah zu erfahren, wie Digitalisierung die Prozesse in Produktion und Logistik verändert und wie Ihr Unternehmen von den Innovatio-nen profitieren kann. Freuen Sie sich auf spannende Vorführungen und lassen Sie sich digital inspirieren. Lernen Sie ein autonomes Assistenzsystem zur Unterstützung von Mensch-Maschine-Kollaboration in Montageprozessen kennen. Erfahren Sie, wie die Sensorik bei der Verladung von Bauteilen unterstützen kann und wie sie Transparenz in Ihre Supply Chain Prozesse bringt. Das BIBA freut sich auf Ihren Besuch!
 
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5th Research Conference of World Society of Disaster Nursing in Bremen

 
Die diesjährige Konferenz der World Society of Disaster Nursing (WSDN), fand am 18. und 19. Oktober in Bremen zu dem Fokusthema “Future Challenges for Global Disaster Risk Management – Evidence based Research and Powerful Competencies Needed for Nurses” statt. An der von Professor Görres (Universität Bremen) und seinem Team organisierten Konferenz nahmen über 170 Personen aus 16 Ländern und von 4 Kontingenten teil. Im Rahmen einer Key Note präsentierten Professorin Anna Förster und Dr.-Ing. Udugama (Universität Bremen) gemeinsam mit Dr.-Ing. Michael Lütjen und Ann-Kathrin Rohde (BIBA) ein Phasenmodell zum Wiederaufbau von Informationstechnologien nach einem Disaster („Rehabilitation of communications to enable fast response in disaster scenarios“). Professor Thoben leitete ein Diskussionspanel der Konferenz und erläuterte in einem gemeinsamen Beitrag mit Professor Drechsler (Universität Bremen), Dr.-Ing. Matthias Burwinkel und Ann-Kathrin Rohde (BIBA) Forschungsbedarfe zur unternehmensübergreifenden Kollaboration mit dem Ziel der Wiederherstellung logistischer Prozesse zur Katastrophenhilfe in Seehäfen („Digitized cross-company and seaport-wide collaboration to restore and sustain disaster relief“). Die freigegebenen Konferenzbeiträge sind unter www.wsdn2018.de/presentations zu finden.
 
 

BIBA StartUp siegt in BVL Gründerwettbewerb

Mit seinem neuartigen Fördersystem celluveyor hat das Existenzgründer-Team cellumation aus dem BIBA beim Start-up-Contest des Deutschen Logistik-Kongresses der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin gesiegt.
 
Sechs junge Unternehmen mit unterschiedlichen innovativen Lösungen für die Logistik waren für den Pitch-Wettbewerb ausgewählt worden, davon zwei aus den USA. Nach den Kurz-Präsentationen (Pitches) traf das Publikum die Entscheidung und setzte das Bremer Start-up mit weitem Abstand auf Platz 1. Die Idee des celluveyor: Mithilfe kleiner einzeln angesteuerter und voneinander unabhängiger Module Objekte auf engstem Raum je nach Bedarf in beliebige Richtungen bewegen können. Basis dieser als einzigartig geltenden Entwicklung sind sechseckige kleine Fördermodule mit speziell angeordneten Rädern (omnidirektional), die jeweils einzeln gezielt angesteuert werden. Sie können mehrere Objekte je nach Bedarf gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegen und positionieren.
 
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ISL Maritime Conference 2018 – Fortschreitende Digitalisierung eröffnet der maritimen Wirtschaft neue Richtungen

 
Die ISL Maritime Conference, die alle zwei Jahre in Bremen veranstaltet wird, hat eine lange Historie. Sie steht in Tradition der früheren Liner Shipping Conferences, die bereits in den siebziger und achtziger Jahren durch das ISL organisiert wurden und schon damals ein fester Termin für die maritime Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren. Dass sich Geschichtsträchtigkeit und moderne Technologien nicht ausschließen, bewies die diesjährige Veranstaltung einmal mehr: Das Spektrum der Vorträge reichte von "Mut zur Innovation: Autonomes Rangieren" über "Datenschatz: Währung von morgen/heute" bis hin zu "Cyber-Sicherheit in der Hafentelematik".
Insgesamt diskutierten ca. 130 Gäste mit den Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Potenziale und Risiken von digitalem Güterumschlag und digitalem Verkehr im Schuppen 2 der Bremer Überseestadt. Maßgeblich unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen, so dass es erstmals möglich war, die etablierte ISL Maritime Conference als kostenloses Angebot für kleine und mittlere Unternehmen durchzuführen. Die nächste ISL Maritime Conference wird 2020 stattfinden.
 
 

Ehrendoktor für Professor Haasis

 
Am 26. April 2018 bekam Professor Haasis im Rahmen einer feierlichen Zeremonie des Akademischen Senats der staatlichen Wirtschaftsuniversität Kiew den Titel des "Honorary Doctor of Kyiv National Economic University after Vadym Hetman" verliehen. In seinem anschließenden Festvortrag ging Professor Haasis auf die Bedeutung der Digitalisierung in Produktion und Logistik ein.
 
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Professor Rolf Drechsler zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute berufen

 
In einer feierlichen Zeremonie ist Prof. Dr. Rolf Drechsler, Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen und Leiter des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), am 7. Juni 2018 zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute (ISI) in Kolkata ernannt worden. Der Festakt fand im Kontext des "Symposium on Algorithms, Architectures and Applications: Special Focus on Electronic Design Automation" statt, auf dem Professor Drechsler einen eingeladenen Vortrag zum Thema "Design and Verification of Cyber-Physical Systems - Challenges and Recent Developments" hielt. Die auf zwei Jahre ausgelegte Gastprofessur umfasst zwei Aufenthalte pro Jahr am Indian Statistical Institute (ISI). Dabei ist er der Gruppe "Advanced Computing & Microelectronics", die zur "Computer and Communication Sciences Division" gehört, zugeordnet.