Aktuell

Tag der Logistik: Innovationswerkstatt „Digitale Logistik“

11. April 2019, Bremen  
 
Anlässlich des Tages der Logistik am 11. April 2019 richtet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen gemeinsam mit dem BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik und dem Forschungsverbund LogDynamics eine Innovationswerkstatt zum Thema Digitale Logistik aus. Wir bieten ein spannendes Programm mit Vorträgen aus der Praxis und Demonstrationen neuester Forschungsergebnisse zu den Themen digitale Kommunikation, digitaler Service, digitaler Verkehr und Umschlag und digitales Produkt. In einem Workshop haben Sie die Möglichkeit, die Potenziale der Digitalisierung für Ihr Unternehmen zu identifizieren und über die Chancen und Herausforderungen mit Experten aus Wirtschaft und Forschung zu diskutieren. Lernen Sie die digitale Logistik kennen und lassen Sie sich inspirieren!  
 
Weitere Informationen und Anmeldung
 

Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen LogDynamics und der Texas Tech University

 
Die Texas Tech University (TTU), Lubbock, USA, und die International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) der Universität Bremen haben vor zwei Jahren eine Kooperation gestartet, Prof. Stephen Ekwaro-Osire von der TTU war der Initiator. Nun wurde ein Memorandum of Understanding zur Intensivierung und Ausweitung der Zusammenarbeit unterzeichnet.

Die TTU ist eine mittelgroße öffentliche Forschungsuniversität mit derzeit mehr als 38.000 Studierenden. Die Ingenieurwissenschaften (Whitacre College of Engineering) bilden die größte Fakultät der TTU. Die IGS führte das TTU PhD SummerCamp zweimal durch und übertrug das Konzept der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit - in den USA Convergence Education genannt. LogDynamics ermöglicht der TTU die Kooperation mit einem Spitzenforschungscluster an einer der führenden Universitäten in Deutschland. Die TTU bietet der Universität Bremen Kooperationsmöglichkeiten mit den folgenden Departments: Elektro- und Informationstechnik, Physik, Informatik, Mathematik und Statistik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen, Systeme und Fertigungstechnik sowie mit dem College of Education. Alle diese Bereiche verfügen über international anerkannte Professor*innen mit hervorragend ausgestatteten Laboren. Aus der Kooperationen werden folgende Aktivitäten resultieren: geförderte gemeinsame Forschungsprojekte, Austausch von Wissenschaftler*innen und Professorin, den Austausch von Studierenden, die gemeinsame Organisation von Konferenzen sowie gemeinsame Veröffentlichungen.

Im März 2019 besuchte Prof. Ekwaro-Osire LogDynamics erneut. Er tauschte Ideen zum Thema "Convergence Education and Research" aus und vereinbarte mit LogDynamics und mit dem International Office der Universität Bremen einen konkreten Austausch von Wissenschaftler*innen und Studierenden.
 

LogDynamics empfängt eine Offshorewind Delegation aus den Niederlanden

 
Am 5. März besuchte eine niederländische Offshorewind Delegation das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics). Zwischen 16 und 18 Uhr informierten sich rund 75 Vertreter*innen der niederländischen Wirtschaft und Politik über innovative Ansätze im Bereich der Windenergie und der Digitalisierung. Neben den Kooperationsgesprächen stand die Technologie zum Anfassen im Fokus des Besuchs – in der BIBA-Halle konnten die Teilnehmer*innen mehrere Demonstrationen bestaunen. Besonderes Interesse galt den Ergebnissen des Projektes PreInno „Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen“ sowie einem autonomen Assistenzsystem zur Unterstützung von Mensch-Maschine-Kollaboration in Montageprozessen (aus den Projekten MESA und AutARK). In zwei weiteren Demonstrationen unter dem Motto „Digitale Dienstleistungen“ haben die Besucher*innen erfahren, wie die Sensorik bei der Verladung von Bauteilen im digitalisierten Hafen unterstützen kann (Projekt ProDis) und wie sie Transparenz in die Supply Chain Prozesse bringt (Projekt SaSCh).



EIT Manufacturing

 
Die Fertigungsindustrie steht durch den zunehmenden globalen Wettbewerb, kostengünstige Produktion in Entwicklungsländern sowie die knappen Rohstoffe vor großen Herausforderungen. EIT Manufacturing ist eine Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT), in dem das BIBA einer von 50 Kernpartnern ist. Die Initiative hat das Ziel, europäische Akteure der Fertigungsindustrie in innovativen Netzwerken zusammenzubringen, die einen einzigartigen Mehrwert für europäische Produkte, Prozesse und Dienstleistungen schaffen. Dies soll der europäischen Fertigungsindustrie helfen, wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und produktiver zu arbeiten.

Weitere Informationen
 

Digitale Dienstleistungen im Hafen auf Basis einer unternehmensübergreifenden Cloud

 
ProDiS steht für Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft und ist ein Projekt, an dem das BIBA und das ISL beteiligt sind. Das Vorhaben leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen im Umfeld der Seehafenwirtschaft mit dem Fokus auf die Offshore Windkraft Logistik und den Umschlag von Containern. Ziel dabei ist, Informationen und Daten aus bisher nicht untereinander verbundenen Systemen in einer unternehmensübergreifenden Cloud zusammenzuführen. Auf Basis der vorhandenen Datenmenge sollen digitale skalierbare, modulare Dienstleistungen konfiguriert werden. Eine informative Dienstleistung, eine planerische Dienstleistung und eine Dienstleistung im Rahmen der sogenannten Operation sollen so zeitnah zur Verbesserung der Planung und zur Unterstützung der eigentlichen Operation zur Verfügung gestellt werden. Die bisherigen Projektergebnisse werden in einem Video veranschaulicht.

Link zum Video
 

Expertise aus Bremen international gefragt – Prof. Herzog wird in chinesische Gremien berufen

 
LogDynamics Mitglied Prof. Dr. Otthein Herzog forscht – neben der Universität Bremen und der Jacobs University – an der Tongji University in Shanghai. Dort engagiert er sich in der China Intelligent Urbanization Co-Creation Center for High Density Region (CIUC). Seine wissenschaftliche Expertise u.a. auf den Gebieten Industrie 4.0, Logistik, Künstliche Intelligenz und Smart Cities wird im fernen Osten zunehmend gefragt. So wurde Prof. Herzog im Laufe des letzten Jahres in die folgenden chinesischen Gremien berufen:

• Governing Board des UNESCO-Instituts IKCEST - International Knowledge Center for Engineering Sciences and Technology der Chinese Academy of Engineering, Peking
• Wissenschaftlicher Beirat des Strategiekomitees Künstliche Intelligenz der Stadt Shanghai
• Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Logistik-Forschung, Qingdao
• Wissenschaftlicher Beirat des Chinese-German Institute “Industrial Engineering”, Qingdao University of Science and Technology
• Wissenschaftlicher Beirat des Liuzhou Intelligent Construction and Safety Technology Research Institute of Huazhong University of Science and Technology, Liuzhou
• Wissenschaftlicher Beirat des Institute of Machine Intelligence der University of Shanghai for Science and Technology



IJAT Review Award 2018 des International Journal of Automation Technology geht an Forscher des BIBA

 
Die Autoren Klaus-Dieter Thoben und Stefan Wiesner aus dem BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik sowie Thorsten Wuest von der West Virginia University erhalten für ihren Artikel "'Industrie 4.0' and Smart Manufacturing - A Review of Research Issues and Application Examples" den zum dritten Mal verliehenen IJAT Review Award. Der Preis zeichnet das herausragendste Übersichtspapier unter den Artikeln der letzten beiden Jahre im International Journal of Automation Technology aus. Schwerpunkt des Journals sind fortgeschrittene Automatisierungstechnologien, die von der grundlegenden Technik bis hin zu einer Vielzahl von Anwendungen in der industriellen Praxis, z.B. in Fertigung, Logistik und Steuerungssystemen, reichen.
 
Das BIBA und die West Virginia University tragen seit langem durch Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zum Forschungsfeld Digitalisierung der industriellen Produktion bei. Der prämierte Artikel gibt einen Überblick über die Rahmenprogramme zu Industrie 4.0 in Deutschland und Smart Manufacturing in den USA, analysiert das Anwendungspotential von Cyber-physischen Systemen vom Produktdesign über die Produktion und Logistik bis hin zur Wartung oder Rekonfiguration und identifiziert aktuelle sowie zukünftige Forschungsfragen. Neben der technologischen Perspektive betrachtet das Papier auch die wirtschaftliche Seite unter Berücksichtigung möglicher neuer Geschäftsstrategien und -modelle. Um diese Ziele zu erreichen, präsentiert der Artikel neben einer Literaturrecherche zum einschlägigen Stand der Technik eine Studie zu Anwendungsszenarien aus Forschung und Industrie, u.a. aus den Bereichen Cyber-physische Logistiksysteme und sichere Mensch-Roboter Kooperation. Die Autoren freuen sich über die Auszeichnung, die die herausragende Qualität der Forschung zur Digitalisierung der industriellen Produktion am BIBA und der West Virginia University bestätigt.
 
Link zum Beitrag
 

BIBA Forscher mit dem Best Paper Award auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services ausgezeichnet

 
Für das Paper "Towards a Unified Predictive Maintenance System - A Use Case in Production Logistics in Aeronautics" erhielt Karl A. Hribernik vom BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services den Best Paper Award. Der Beitrag untersucht einen Anwendungsfall bei der Instandhaltung von Anlagen ("Jigs") für den Transport von Flügeloberschalen, die von einem transnationalen Luftfahrt OEM hergestellt wurden.
 
Hochwertige, komplexe Produkte wie Flugzeuge werden nicht von einer einzigen Organisation in einer einzigen Produktionsstätte hergestellt. Vielmehr arbeitet ein Netzwerk von hochspezialisierten Lieferanten mit oft geografisch verteilten OEM-Produktionsstätten zusammen, die sich auf bestimmte Teile des Produkts konzentrieren. Das bedeutet, dass eine geeignete vorausschauende Instandhaltungsstrategie nicht nur mehrere Stakeholder und Standorte in den Produktionsprozessen selbst, sondern auch die Produktionslogistikprozesse und deren Stakeholder berücksichtigen muss. Basierend auf der Analyse des Anwendungsfalles leitet der Beitrag die Anforderungen an ein prädiktives Instandhaltungssystem ab und projiziert diese auf aktuelle State-of-the-Art-Standards wie MIMOSA OSA-CBM und RAMI4.0. Daraus wird ein einheitliches prädiktives Wartungssystem zur Optimierung von Vorrichtungswartungsverfahren vorgeschlagen und erste Ergebnisse in Form der Anwendung einer konzeptionellen Architektur auf die im Anwendungsfall identifizierten Probleme vorgestellt.
 
 

BIBA StartUp siegt in BVL Gründerwettbewerb

Mit seinem neuartigen Fördersystem celluveyor hat das Existenzgründer-Team cellumation aus dem BIBA beim Start-up-Contest des Deutschen Logistik-Kongresses der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin gesiegt.
 
Sechs junge Unternehmen mit unterschiedlichen innovativen Lösungen für die Logistik waren für den Pitch-Wettbewerb ausgewählt worden, davon zwei aus den USA. Nach den Kurz-Präsentationen (Pitches) traf das Publikum die Entscheidung und setzte das Bremer Start-up mit weitem Abstand auf Platz 1. Die Idee des celluveyor: Mithilfe kleiner einzeln angesteuerter und voneinander unabhängiger Module Objekte auf engstem Raum je nach Bedarf in beliebige Richtungen bewegen können. Basis dieser als einzigartig geltenden Entwicklung sind sechseckige kleine Fördermodule mit speziell angeordneten Rädern (omnidirektional), die jeweils einzeln gezielt angesteuert werden. Sie können mehrere Objekte je nach Bedarf gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegen und positionieren.
 
 Weitere Informationen
 

Ehrendoktor für Professor Haasis

 
Am 26. April 2018 bekam Professor Haasis im Rahmen einer feierlichen Zeremonie des Akademischen Senats der staatlichen Wirtschaftsuniversität Kiew den Titel des "Honorary Doctor of Kyiv National Economic University after Vadym Hetman" verliehen. In seinem anschließenden Festvortrag ging Professor Haasis auf die Bedeutung der Digitalisierung in Produktion und Logistik ein.
 
Weitere Informationen
 
 

Professor Rolf Drechsler zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute berufen

 
In einer feierlichen Zeremonie ist Prof. Dr. Rolf Drechsler, Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen und Leiter des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), am 7. Juni 2018 zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute (ISI) in Kolkata ernannt worden. Der Festakt fand im Kontext des "Symposium on Algorithms, Architectures and Applications: Special Focus on Electronic Design Automation" statt, auf dem Professor Drechsler einen eingeladenen Vortrag zum Thema "Design and Verification of Cyber-Physical Systems - Challenges and Recent Developments" hielt. Die auf zwei Jahre ausgelegte Gastprofessur umfasst zwei Aufenthalte pro Jahr am Indian Statistical Institute (ISI). Dabei ist er der Gruppe "Advanced Computing & Microelectronics", die zur "Computer and Communication Sciences Division" gehört, zugeordnet.