Aktuell

LDIC 2020 Call for Papers

 
Die siebte International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2020) findet vom 12. bis 14. Februar 2020 an der Universität Bremen statt. Die Dynamik logistischer Prozesse und Netzwerke steht im Mittelpunkt der vom Forschungsverbund LogDynamics etablierten Konferenz. Das Themenspektrum reicht von der Modellierung, Planung und Steuerung von Prozessen über Supply Chain Management und maritime Logistik bis hin zu innovativen Technologien und Roboteranwendungen für cyber-physische Produktions- und Logistiksysteme. Wissenschaftliche Beiträge können bis zum 1. September 2019 eingereicht werden.
 
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Call for Papers: Advances in thoughts and approaches for Transport and Logistics Systems Performance Assessment and Investment Appraisal

 
Ziel dieser Sonderausgabe ist es, die wissenschaftliche Diskussion im Bereich der Verkehrssystemanalyse und der wirtschaftlichen Bewertung zu erweitern. Sie betont, wie wichtig es ist, das theoretische Verständnis von Transport- und Logistikbewertung aus verschiedenen Bereichen und Domänen zu verbessern. Die Anwendungen von der Bewertung von Systeminvestitionen reichen von Wettbewerbs- und Performance-Management bis hin zu Risikomanagement, etc.
Themen des Call for Papers:
  • Wettbewerbs- und Benchmarking-Analysen von Logistik- und Transportsystemen
  • Nationale Logistikkosten und Stand der Logistik in verschiedenen Teilen der Welt
  • Leistungsdimensionen der Systeme im Zusammenhang mit nationalen und regionalen Logistiksystemen in verschiedenen Teilen der Welt
  • Fortschritte bei Kosten-Nutzen-Analysen und Performance-Managementsystemen sowie bei der Bereitstellung von Infrastruktur und Dienstleistungen auf verschiedenen Analyse-Ebenen
  • Empirische Studien über Logistik und Transportperformance-Management
  • Leistung und Wettbewerbsfähigkeit der relevanten Interessengruppen der Logistik- und Transportsysteme wie Häfen, Reedereien und Logistikdienstleister
  • Studien zu den Auswirkungen von Leistungsbewertungen und Rankings von Transport- und Logistiksystemen
  • Investitionsbewertungsmethoden und große Big Data
 
Papers können bis zum 30. September 2019 eingereicht werden. Zu verfassen sind sie auf englisch.

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Kontakt: Prof. Dr. Aseem Kinra kinra@uni-bremen.de



ISL stellt Studienergebnisse zu internationalen und nationalen Entwicklungen für mehr Nachhaltigkeit in Häfen und Schifffahrt vor

Weltweit ist der Seeverkehr kontinuierlich gestiegen und hat in 2018 circa 12 Mrd. t erreicht, was einer Transportleistung von gut 59 Bill. Tonnenmeilen entspricht. Auch wenn der Seeverkehr insgesamt nach wie vor zu den effizientesten Transportmöglichkeiten mit dem geringsten spezifischen Energieverbrauch zählt, ergeben sich zwangläufig durch den stetig wachsenden internationalen Warenaustausch und somit großen Umfang des Schiffsverkehrs hohe Emissionswerte in verschiedener Art mit Auswirkungen auf Flora, Fauna und Menschen. Es liegt auf der Hand: Schifffahrt und Häfen müssen mehr Beiträge zum Umweltschutz leisten. 
Doch welche Maßnahmen sind wirklich nachhaltig und wie zügig sollten sie umgesetzt werden?
Eine aktuelle Publikation des ISL stellt daher für die beiden eng miteinander verknüpften Hafen- und Schifffahrtsektoren übersichtlich und zusammenhängend die zahlreichen bestehenden und geplanten Aktivitäten auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene dar, die das Ziel haben, den Auswirkungen der maritimen Transportwirtschaft auf die Umwelt zu begegnen. 
 
Eine kurze Zusammenfassung der ISL-Analyse steht hier kostenfrei zum Download bereit.
 
 

LogDynamics begrüßt neuen Gastwissenschaftler

 
Von Juni bis August 2019 besucht Gastwissenschaftler Abraham A. Nispel Pizarro von der Texas Tech University (TTU), USA, LogDynamics. Herr Nispel studierte Maschinenbau an der Pontifical University Catholic of Valparaiso (PUCV). Das Studium schloss er mit Auszeichnung ab. Thema seiner Diplomarbeit lautete "Präventiver Wartungsplan für eine Fischmehlfabrik". Er erhielt ein Stipendium vom College of Engineering der Texas Tech University (TTU), um an der gleichen Institution am Department of Mechanical Engineering zu promovieren. Seit 2016 ist Herr Nispel als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Produkt & Design und Entwicklung tätig.
Seine Forschungsinteressen umfassen:
  • Unsicherheiten bei der Quantifizierung und Zuverlässigkeitsanalyse im Engineering Design
  • Probabilistische Prognose und Gesundheitsmanagement
  • Offshore-Wind- und Wellenenergieanlagen Design.
Seine Forschungsziele während des zweimonatigen Aufenthalts bei LogDynamics sind der Aufbau von Partnerschaften, die es ihm und seinem Forschungsteam in den USA ermöglichen, Wissen auszutauschen und neue Forschungsmöglichkeiten in den Bereichen Offshore-Windenergie, Prognose- und Gesundheitsmanagement von Maschinenkomponenten zu finden. Darüber hinaus strebt Herr Nispel den Kontakt zu Experten für Offshore-Geräte zur effizienten Modellierung der Wellenlasten auf den Fundamenten der Offshore-Windenergieanlagen an.
 
Kontakt: Abraham Nispel abraham.nispel@ttu.edu



Digitalisierung im Fokus – Mitmachen beim Fotowettbewerb!

 
Wie lässt sich Digitalisierung fotografisch darstellen? Gemeinsam mit dem BIBA lädt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen alle (Hobby)Fotograf*innen ein, sich diesem vielfältigen Motiv zu widmen. Ob geschäftlich oder privat, überall werden wir mit der Digitalisierung konfrontiert – von digitalen Anzeigen, über Smartphone-Apps, bis hin zu Robotern und Virtual Reality. Lassen Sie sich digital inspirieren, werden Sie digital kreativ und fotografieren Sie Motive zum Thema Digitalisierung. Wir freuen uns auf Ihre Bilder bis zum 31. August 2019! 
 
Hier geht es zum Fotowettbewerb: https://contest.biba.uni-bremen.de   
  

OPEN CAMPUS war ein voller Erfolg

 
Experimente, Vorträge, Kinderspaß und Open-Air-Konzerte – am Samstag, 15. Juni 2019, herrschte beim OPEN CAMPUS der Universität Bremen großer Besucherandrang und Feierlaune. Rund 20.000 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre über wissenschaftliche Themen und Angebote der Universität zu informieren oder selbst aktiv zu werden. Am Abend feierten alle ausgelassen im Campuspark – die Konzerte von Namika und Megaloh waren ein Publikumsmagnet. Das Interesse war groß. Bis zum Abend waren die zahlreichen Führungen, Vorträge sowie Workshops für Kinder so gut wie ausgebucht. Auch die zwei Führungen von LogDynamics und BIBA kamen gut an. Unter dem Motto „Logistik und Industrie 4.0 – Produkt trifft Prozess, digital trifft real“ konnten wir rund 35 Open Campus Besucher*innen für die Logistikforschung zum Anfassen begeistern.
 
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Künstliche Intelligenz: Universität Bremen spielt wichtige Rolle


Die Universität Bremen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland. Drei ihrer Professoren zählen entweder zu den zehn prägenden Köpfen oder verantworten einige der bedeutendsten Technologien der deutschen KI-Geschichte, so eine Expertenjury.

Die Universitätsprofessoren Otthein Herzog, Frank Kirchner und Christian Freksa und ihre Arbeitsbereiche werden in den beiden Auflistungen genannt, die die Expertenjury der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) jetzt mit Blick auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland erstellt hat. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt jedes Jahr ein neues Thema, mit dem es informieren und Dialoge zu aktuellen Technologiebereichen anstoßen will.

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Ab sofort zum Download bereit: ISL Shipping Statistics Yearbook 2018


Die Experten des Kompetenzbereichs Maritime Intelligence veröffentlichen jährlich Statistiken zu den wichtigsten Teilmärkten der maritimen Wirtschaft (Bulk-, Tank-, Container-, Stückgut- und Passagierschifffahrt) als kompaktes Jahrbuch. Diese Publikation bietet einen breiten Überblick mit Zeitreihen zu Welthandel, Seehandel, Gütermärkten und -preisen, Seefracht- und Charterraten, Schifffahrt und Schifffahrtsnationen, Welthandelsflotte, Orderbuch sowie detaillierte Zahlenreihen zum Umschlag von mehr als 400 Seehäfen weltweit.

Um ein möglichst umfassendes Bild widerzuspiegeln, wurde neben der ISL-eigenen Hafendatenbank eine Vielzahl internationaler Informationsquellen ausgewertet.
Das Jahrbuch, inzwischen in der 41. Auflage, hat sich längst als international anerkanntes statistisches Standardwerk für Schiffseigner, Werften, Häfen, Reedereien, Banken, Berater, Versicherungen und Universitäten etabliert.

Das Shipping Statistics Yearbook 2018 (englischsprachig, 432 Seiten mit 506 Tabellen und 128 Abbildungen) kann hier bestellt werden.
 

Prominenter Besuch aus Indonesien

 
Das Interesse an den Forschungsaktivitäten von LogDynamics erstreckt sich weit über nationale Grenzen hinaus. Am 29. April 2019 besuchte eine Delegation aus Indonesien den Forschungsverbund und das BIBA. Vertreten waren der Präsident des Beirats von Institut Teknologi Sepuluh Nopember Surabaya (ITS), der Rektor der Universität Nahdlatul Ulama Surabaya sowie der Vizerektor der Universität Nahdlatul Ulama Surabaya (UNUSA). Die Gäste lernten den Forschungsverbund kennen und nahmen an Demonstratoren-Vorführungen zum Leitthema „Digitalisierung in Produktion und Logistik“ teil. Ihr Interesse galt dem engen Bezug der Forschung zur Praxis, dem Transfer in LogDynamics sowie der strukturierten Doktorandenausbildung in der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS). Die Delegation wurde von Dr.-Ing. Hendro Wicaksono begleitet, Professor of Industrial Engineering an der Jacobs University Bremen. Neben Ansätzen für gemeinsame Aktivitäten zwischen LogDynamics und Indonesien wurde auch das Interesse an der Anbindung der Arbeitsgruppe von Prof. Wicaksono in die IGS diskutiert.
 
 

LogDynamics auf der transport logistic 2019

 
LogDynamics steht mit an der Spitze der Logistikforschung, sowohl was die Erforschung grundlegender Konzepte angeht, als auch im angewandten Bereich. Ein wichtiger Aspekt der angewandten Forschung ist die Stärkung der Zusammenarbeit mit der Logistikindustrie, welche u.a. auf internationalen Messen vorangetrieben wird. So präsentierte sich auch dieses Jahr der Forschungsverbund LogDynamics am Gemeinschaftsstand Bremen / Bremerhaven auf der transport logistic, einer der größten Logistikmessen weltweit. In den Fokus der Präsenz wurde das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen mit dem Angebot zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation gestellt.

Ansprechpartnerin: Aleksandra Himstedt him@biba.uni-bremen.de



Innovationswerkstatt am Tag der Logistik 2019 begeisterte die Besucher*innen

 
Anlässlich des Tages der Logistik am 11. April richtete der Forschungsverbund LogDynamics gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen und dem BIBA eine Innovationswerkstatt zum Thema Digitale Logistik aus. Geboten wurde ein spannendes Programm mit Vorträgen aus der Praxis und Demonstrationen neuester Forschungsergebnisse zu den Themen: digitale Kommunikation, digitaler Service, digitaler Verkehr, digitaler Umschlag und digitales Produkt. Im Rahmen eines World-Café haben die 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Potenziale der Digitalisierung für Ihr Unternehmen identifiziert und über die Chancen und Herausforderungen mit Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops wurden grafisch von den Künstlerinnen Andrea Reil und Kerstin Hildebrandt festgehalten. Die Bilanz fiel durchweg positiv aus: Die Gäste lobten den Praxisbezug in Form von Industrievorträgen und Demonstrationen sowie das Workshop-Format World Café als einen guten Rahmen für den Austausch über Möglichkeiten und Anforderungen der Digitalisierung in der Logistik.
 
 

Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen LogDynamics und der Texas Tech University

 
Die Texas Tech University (TTU), Lubbock, USA, und die International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) der Universität Bremen haben vor zwei Jahren eine Kooperation gestartet, Prof. Stephen Ekwaro-Osire von der TTU war der Initiator. Nun wurde ein Memorandum of Understanding zur Intensivierung und Ausweitung der Zusammenarbeit unterzeichnet.

Die TTU ist eine mittelgroße öffentliche Forschungsuniversität mit derzeit mehr als 38.000 Studierenden. Die Ingenieurwissenschaften (Whitacre College of Engineering) bilden die größte Fakultät der TTU. Die IGS führte das TTU PhD SummerCamp zweimal durch und übertrug das Konzept der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit - in den USA Convergence Education genannt. LogDynamics ermöglicht der TTU die Kooperation mit einem Spitzenforschungscluster an einer der führenden Universitäten in Deutschland. Die TTU bietet der Universität Bremen Kooperationsmöglichkeiten mit den folgenden Departments: Elektro- und Informationstechnik, Physik, Informatik, Mathematik und Statistik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen, Systeme und Fertigungstechnik sowie mit dem College of Education. Alle diese Bereiche verfügen über international anerkannte Professor*innen mit hervorragend ausgestatteten Laboren. Aus der Kooperationen werden folgende Aktivitäten resultieren: geförderte gemeinsame Forschungsprojekte, Austausch von Wissenschaftler*innen und Professorin, den Austausch von Studierenden, die gemeinsame Organisation von Konferenzen sowie gemeinsame Veröffentlichungen.

Im März 2019 besuchte Prof. Ekwaro-Osire LogDynamics erneut. Er tauschte Ideen zum Thema "Convergence Education and Research" aus und vereinbarte mit LogDynamics und mit dem International Office der Universität Bremen einen konkreten Austausch von Wissenschaftler*innen und Studierenden.
 

LogDynamics empfängt eine Offshorewind Delegation aus den Niederlanden

 
Am 5. März besuchte eine niederländische Offshorewind Delegation das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics). Zwischen 16 und 18 Uhr informierten sich rund 75 Vertreter*innen der niederländischen Wirtschaft und Politik über innovative Ansätze im Bereich der Windenergie und der Digitalisierung. Neben den Kooperationsgesprächen stand die Technologie zum Anfassen im Fokus des Besuchs – in der BIBA-Halle konnten die Teilnehmer*innen mehrere Demonstrationen bestaunen. Besonderes Interesse galt den Ergebnissen des Projektes PreInno „Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen“ sowie einem autonomen Assistenzsystem zur Unterstützung von Mensch-Maschine-Kollaboration in Montageprozessen (aus den Projekten MESA und AutARK). In zwei weiteren Demonstrationen unter dem Motto „Digitale Dienstleistungen“ haben die Besucher*innen erfahren, wie die Sensorik bei der Verladung von Bauteilen im digitalisierten Hafen unterstützen kann (Projekt ProDis) und wie sie Transparenz in die Supply Chain Prozesse bringt (Projekt SaSCh).



EIT Manufacturing

 
Die Fertigungsindustrie steht durch den zunehmenden globalen Wettbewerb, kostengünstige Produktion in Entwicklungsländern sowie die knappen Rohstoffe vor großen Herausforderungen. EIT Manufacturing ist eine Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT), in dem das BIBA einer von 50 Kernpartnern ist. Die Initiative hat das Ziel, europäische Akteure der Fertigungsindustrie in innovativen Netzwerken zusammenzubringen, die einen einzigartigen Mehrwert für europäische Produkte, Prozesse und Dienstleistungen schaffen. Dies soll der europäischen Fertigungsindustrie helfen, wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und produktiver zu arbeiten.

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Digitale Dienstleistungen im Hafen auf Basis einer unternehmensübergreifenden Cloud

 
ProDiS steht für Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft und ist ein Projekt, an dem das BIBA und das ISL beteiligt sind. Das Vorhaben leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen im Umfeld der Seehafenwirtschaft mit dem Fokus auf die Offshore Windkraft Logistik und den Umschlag von Containern. Ziel dabei ist, Informationen und Daten aus bisher nicht untereinander verbundenen Systemen in einer unternehmensübergreifenden Cloud zusammenzuführen. Auf Basis der vorhandenen Datenmenge sollen digitale skalierbare, modulare Dienstleistungen konfiguriert werden. Eine informative Dienstleistung, eine planerische Dienstleistung und eine Dienstleistung im Rahmen der sogenannten Operation sollen so zeitnah zur Verbesserung der Planung und zur Unterstützung der eigentlichen Operation zur Verfügung gestellt werden. Die bisherigen Projektergebnisse werden in einem Video veranschaulicht.

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Expertise aus Bremen international gefragt – Prof. Herzog wird in chinesische Gremien berufen

 
LogDynamics Mitglied Prof. Dr. Otthein Herzog forscht – neben der Universität Bremen und der Jacobs University – an der Tongji University in Shanghai. Dort engagiert er sich in der China Intelligent Urbanization Co-Creation Center for High Density Region (CIUC). Seine wissenschaftliche Expertise u.a. auf den Gebieten Industrie 4.0, Logistik, Künstliche Intelligenz und Smart Cities wird im fernen Osten zunehmend gefragt. So wurde Prof. Herzog im Laufe des letzten Jahres in die folgenden chinesischen Gremien berufen:

• Governing Board des UNESCO-Instituts IKCEST - International Knowledge Center for Engineering Sciences and Technology der Chinese Academy of Engineering, Peking
• Wissenschaftlicher Beirat des Strategiekomitees Künstliche Intelligenz der Stadt Shanghai
• Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Logistik-Forschung, Qingdao
• Wissenschaftlicher Beirat des Chinese-German Institute “Industrial Engineering”, Qingdao University of Science and Technology
• Wissenschaftlicher Beirat des Liuzhou Intelligent Construction and Safety Technology Research Institute of Huazhong University of Science and Technology, Liuzhou
• Wissenschaftlicher Beirat des Institute of Machine Intelligence der University of Shanghai for Science and Technology



IJAT Review Award 2018 des International Journal of Automation Technology geht an Forscher des BIBA

 
Die Autoren Klaus-Dieter Thoben und Stefan Wiesner aus dem BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik sowie Thorsten Wuest von der West Virginia University erhalten für ihren Artikel "'Industrie 4.0' and Smart Manufacturing - A Review of Research Issues and Application Examples" den zum dritten Mal verliehenen IJAT Review Award. Der Preis zeichnet das herausragendste Übersichtspapier unter den Artikeln der letzten beiden Jahre im International Journal of Automation Technology aus. Schwerpunkt des Journals sind fortgeschrittene Automatisierungstechnologien, die von der grundlegenden Technik bis hin zu einer Vielzahl von Anwendungen in der industriellen Praxis, z.B. in Fertigung, Logistik und Steuerungssystemen, reichen.
 
Das BIBA und die West Virginia University tragen seit langem durch Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zum Forschungsfeld Digitalisierung der industriellen Produktion bei. Der prämierte Artikel gibt einen Überblick über die Rahmenprogramme zu Industrie 4.0 in Deutschland und Smart Manufacturing in den USA, analysiert das Anwendungspotential von Cyber-physischen Systemen vom Produktdesign über die Produktion und Logistik bis hin zur Wartung oder Rekonfiguration und identifiziert aktuelle sowie zukünftige Forschungsfragen. Neben der technologischen Perspektive betrachtet das Papier auch die wirtschaftliche Seite unter Berücksichtigung möglicher neuer Geschäftsstrategien und -modelle. Um diese Ziele zu erreichen, präsentiert der Artikel neben einer Literaturrecherche zum einschlägigen Stand der Technik eine Studie zu Anwendungsszenarien aus Forschung und Industrie, u.a. aus den Bereichen Cyber-physische Logistiksysteme und sichere Mensch-Roboter Kooperation. Die Autoren freuen sich über die Auszeichnung, die die herausragende Qualität der Forschung zur Digitalisierung der industriellen Produktion am BIBA und der West Virginia University bestätigt.
 
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BIBA Forscher mit dem Best Paper Award auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services ausgezeichnet

 
Für das Paper "Towards a Unified Predictive Maintenance System - A Use Case in Production Logistics in Aeronautics" erhielt Karl A. Hribernik vom BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik auf der 7th International Conference on Through-life Engineering Services den Best Paper Award. Der Beitrag untersucht einen Anwendungsfall bei der Instandhaltung von Anlagen ("Jigs") für den Transport von Flügeloberschalen, die von einem transnationalen Luftfahrt OEM hergestellt wurden.
 
Hochwertige, komplexe Produkte wie Flugzeuge werden nicht von einer einzigen Organisation in einer einzigen Produktionsstätte hergestellt. Vielmehr arbeitet ein Netzwerk von hochspezialisierten Lieferanten mit oft geografisch verteilten OEM-Produktionsstätten zusammen, die sich auf bestimmte Teile des Produkts konzentrieren. Das bedeutet, dass eine geeignete vorausschauende Instandhaltungsstrategie nicht nur mehrere Stakeholder und Standorte in den Produktionsprozessen selbst, sondern auch die Produktionslogistikprozesse und deren Stakeholder berücksichtigen muss. Basierend auf der Analyse des Anwendungsfalles leitet der Beitrag die Anforderungen an ein prädiktives Instandhaltungssystem ab und projiziert diese auf aktuelle State-of-the-Art-Standards wie MIMOSA OSA-CBM und RAMI4.0. Daraus wird ein einheitliches prädiktives Wartungssystem zur Optimierung von Vorrichtungswartungsverfahren vorgeschlagen und erste Ergebnisse in Form der Anwendung einer konzeptionellen Architektur auf die im Anwendungsfall identifizierten Probleme vorgestellt.
 
 

BIBA StartUp siegt in BVL Gründerwettbewerb

Mit seinem neuartigen Fördersystem celluveyor hat das Existenzgründer-Team cellumation aus dem BIBA beim Start-up-Contest des Deutschen Logistik-Kongresses der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin gesiegt.
 
Sechs junge Unternehmen mit unterschiedlichen innovativen Lösungen für die Logistik waren für den Pitch-Wettbewerb ausgewählt worden, davon zwei aus den USA. Nach den Kurz-Präsentationen (Pitches) traf das Publikum die Entscheidung und setzte das Bremer Start-up mit weitem Abstand auf Platz 1. Die Idee des celluveyor: Mithilfe kleiner einzeln angesteuerter und voneinander unabhängiger Module Objekte auf engstem Raum je nach Bedarf in beliebige Richtungen bewegen können. Basis dieser als einzigartig geltenden Entwicklung sind sechseckige kleine Fördermodule mit speziell angeordneten Rädern (omnidirektional), die jeweils einzeln gezielt angesteuert werden. Sie können mehrere Objekte je nach Bedarf gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegen und positionieren.
 
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Ehrendoktor für Professor Haasis

 
Am 26. April 2018 bekam Professor Haasis im Rahmen einer feierlichen Zeremonie des Akademischen Senats der staatlichen Wirtschaftsuniversität Kiew den Titel des "Honorary Doctor of Kyiv National Economic University after Vadym Hetman" verliehen. In seinem anschließenden Festvortrag ging Professor Haasis auf die Bedeutung der Digitalisierung in Produktion und Logistik ein.
 
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Professor Rolf Drechsler zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute berufen

 
In einer feierlichen Zeremonie ist Prof. Dr. Rolf Drechsler, Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen und Leiter des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), am 7. Juni 2018 zum Adjunct Professor am Indian Statistical Institute (ISI) in Kolkata ernannt worden. Der Festakt fand im Kontext des "Symposium on Algorithms, Architectures and Applications: Special Focus on Electronic Design Automation" statt, auf dem Professor Drechsler einen eingeladenen Vortrag zum Thema "Design and Verification of Cyber-Physical Systems - Challenges and Recent Developments" hielt. Die auf zwei Jahre ausgelegte Gastprofessur umfasst zwei Aufenthalte pro Jahr am Indian Statistical Institute (ISI). Dabei ist er der Gruppe "Advanced Computing & Microelectronics", die zur "Computer and Communication Sciences Division" gehört, zugeordnet.